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Ratgeber

Backofen reinigen ohne Chemie

Eingebranntes Fett geht auch ohne scharfes Spray weg. Heißer Mikrodampf weicht die Kruste mit reiner Hitze auf, Sie wischen sie ab. Kein Reiniger, keine Handschuhe, kein langes Warten auf die Einwirkzeit. Diese Seite zeigt Schritt für Schritt, wie das geht.

Kostenlose Vorführung

Sauberer Backofen, mit Dampf statt Spray gereinigt
Kurz gesagt

Heißer Mikrodampf mit rund 180 °C weicht eingebranntes Fett im Backofen auf, Sie wischen es ab. Kein Spray, keine Handschuhe, keine Einwirkzeit. Die Hitze reduziert zudem Keime (belegt: CDC).

Warum der Griff zum Backofenspray so lästig ist

Klassische Backofenreiniger arbeiten mit scharfen, stark alkalischen Stoffen. Nicht ohne Grund raten die Hersteller auf der Dose selbst zu Handschuhen, guter Belüftung und Abstand zu Augen und Haut.

Viele Reinigungsmittel enthalten außerdem Duft- und Konservierungsstoffe, die als Kontaktallergene gelten. Methylisothiazolinon wurde 2013 zum Kontaktallergen des Jahres erklärt und steckt unter anderem in Reinigern. [Beleg: DermNet] Und was in den Ausguss geht, gelangt über das Abwasser in die Gewässer. [Beleg: UBA]

Der Aufwand bleibt: einsprühen, einwirken lassen, nachwischen, lüften. Der Geruch hängt oft noch im Raum, wenn der Ofen längst sauber ist.

Scharfe Dämpfe

Reizen Augen und Atemwege, deshalb der Rat zu Handschuhen und Lüften.

Lange Einwirkzeit

Einsprühen, warten, nachwischen. Das zieht sich über eine halbe Stunde.

Der Geruch bleibt

Chemiedunst im Ofen, den man beim nächsten Braten wieder riecht.

Wie heißer Dampf das Eingebrannte löst

Im Gerät wird Leitungswasser unter Druck auf rund 180 °C erhitzt. Der feine, heiße Dampf trifft auf die eingebrannte Schicht und weicht Fett und Verkrustungen auf. Was vorher steinhart war, lässt sich mit einem Tuch abnehmen.

Weil der Dampf sehr wenig Wasser enthält, bleibt kaum Restfeuchte zurück. Der Ofen ist schnell wieder einsatzbereit, ganz ohne Chemiefilm auf dem Blech. Wie die Hitze im Detail wirkt, steht im Überblick zu Mikrodampf.

180 °C heißer Dampf löst Fett und Eingebranntes, ganz aus reinem Wasser

Backofen mit Dampf reinigen, Schritt für Schritt

Ohne Vorheizen, ohne Spray. Ein Gerät, der passende Aufsatz, heißer Dampf.

  1. Roste und Bleche herausnehmen. Auch Seitengitter, wenn sie sich leicht lösen. Sie werden gleich separat bedampft.
  2. Von oben nach unten bedampfen. Den heißen Dampf über die eingebrannten Stellen führen. Die Hitze weicht Fett und Kruste auf.
  3. Gelöstes abnehmen. Mit einem Tuch abwischen. Bei hartnäckigen Stellen kurz einwirken lassen und noch einmal bedampfen.
  4. Türglas und Dichtung nicht vergessen. Dort setzt sich ein Fettfilm ab. Bedampfen und abwischen genügt.
  5. Roste und Bleche abfahren. Separat bedampfen und abwischen, dann zurück in den Ofen.
  6. Kurz auslüften. Die geringe Restfeuchte trocknet schnell, der Ofen ist gleich wieder einsatzbereit.

Backofenspray, Hausmittel oder Mikrodampf?

Drei Wege zum sauberen Ofen. Der Unterschied liegt im Aufwand und in dem, was zurückbleibt.

Heißer Mikrodampf Backofenspray Hausmittel (Natron & Co.)
WirkprinzipHitze weicht Fett aufscharfe Chemie löst FettPaste, mechanisches Schrubben
Einwirkzeitkurz, direkt abwischbaroft eine halbe Stundemehrere Stunden bis über Nacht
Scharfe Dämpfekeine, nur Wasserdampfja, Lüften nötigkeine
Handschuhe nötigneinja, Herstellerhinweismeist nicht
Rückständekeine, Wasser verdunstetChemiefilm möglichPaste muss gründlich weg
Auch für Fugen, Bad, Matratzeja, dasselbe Gerätneinbegrenzt
„Reden kann man viel. Den Unterschied sieht man erst, wenn der Dampf an der eigenen Fläche arbeitet."
Rebecca Böhmer von chemielos

Rebecca Böhmer · chemielos

Das ist belegt

Feuchte Hitze reduziert Mikroorganismen (CDC).

CDC

Stoffe aus Reinigungsmitteln wirken als Allergene (DermNet) und belasten Gewässer (UBA, EU).

DermNet · UBA · EU

Heißer Dampf weicht eingebranntes Fett auf. Das ist einfache Physik, keine Chemie.

Prinzip

Und das Beste: Sie müssen sich auf kein Versprechen verlassen. Eine kostenlose Vorführung zeigt das Ergebnis an Ihrem eigenen Backofen.

Häufige Fragen

Kurz und ehrlich beantwortet.

Geht auch stark Eingebranntes mit Dampf weg?

Ja. Bei hartnäckigen Stellen lässt man den Dampf kurz einwirken und bedampft noch einmal nach. Die Hitze weicht auch alte, harte Krusten auf.

Kann ich Dampf auch bei einem selbstreinigenden Backofen nutzen?

Ja. Dampf ist die schonende Alternative zum Ausbrennen bei der Pyrolyse, ganz ohne die sehr hohen Temperaturen und den typischen Geruch.

Schadet heißer Dampf der Emaille oder den Dichtungen?

Nein. Heißer Dampf greift die Emaille nicht an. Dichtungen und Türglas werden nur bedampft und abgewischt, dort sammelt sich oft ein Fettfilm.

Wie lange dauert die Reinigung?

Bei einem normal verschmutzten Ofen wenige Minuten. Es entfällt das Einsprühen und das lange Warten auf die Einwirkzeit des Reinigers.

Brauche ich wirklich kein Reinigungsmittel?

In aller Regel nicht. Für den Backofen genügt heißer Dampf aus reinem Leitungswasser, die Hitze übernimmt die Arbeit.

Was kann das Gerät sonst noch reinigen?

Mit demselben Gerät reinigen Sie auch Fugen, Bad, Matratzen und den Fahrzeug-Innenraum. Bei der kostenlosen Vorführung zeigen wir es an Ihren eigenen Flächen.

Sehen Sie es an Ihren eigenen Flächen.

Reden kann man viel. Eine kostenlose Vorführung zeigt in wenigen Minuten, was Mikrodampf bei Ihnen leistet. Unverbindlich, in der ganzen Steiermark.

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Kostenlos, unverbindlich, bei Ihnen vor Ort.

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Quellen